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:: CoilTechnica Hannover Messe 2012
Internationale Leitmesse für die Fertigung von Spulen, Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren 23. - 27.04.2012 in Hannover Halle 025 Stand-Nr. C16
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BIW-Produkte am Auto
Infomaterial
TECHNIK UND PROFESSIONALITÄT
Während das Strickverfahren durch den Einsatz unterschiedlicher Strickköpfe den Durchmesser eines Schlauches bestimmt, kommt es beim Flechten auf die Anzahl der Spulen je Flechtmaschine an. Hierfür muss die eingesetzte Glasseide zunächst auf entsprechenden Anlagen umgespult werden. Neben dem verwendeten Filament und der Fadenstärke lässt sich auch der
Flechtwinkel variieren, um eine unterschiedliche Dehnfähigkeit des Schlauches zu erzielen. Hochflexible Schlauchkonstruktionen (?ultraflex?) können im fertigen Zustand im Durchmesser auf bis zum Doppelten des ursprünglichen Maßes aufgedehnt werden.
Da Glasseidenschutz- und Isolierschläuche nur in einigen Anwendungen in der Elektroindustrie im ?rohen? Zustand eingesetzt werden, hält BIW eine Vielzahl von Möglichkeiten der Vor- und Nachbehandlung, wie z. B. Entschlichtung, Tränkung, Imprägnierung, Beschichtung und Ummantelung bereit.
Eine Besonderheit stellt dabei das im eigenen Hause entwickelte und verfeinerte Verfahren der textilen Vorbehandlung dar, bei dem der Glasseidenschlauch nicht nur entschlichtet und vorimprägniert wird, sondern vor allem seine Stabilität und Rundheit erlangt. Dieser sogenannte Vorrundungsprozess ermöglicht dem späteren Endanwender eine einfache Handhabung durch die Schlauchstabilität und eine schnelle Konfektionierung mit Kabeln und Leitern durch die Rundheit.
Die endlos hergestellten Schläuche werden häufig in mit Tauchbädern oder Tränkköpfen versehenen Turmöfen behandelt. Dabei kommen Flüssigsilicon (LSR ? Liquid Silicon Rubber), Silicon- Harz (Emulsion), Acryl oder Polyurethan zum Einsatz.
Eine BIW-spezifische Besonderheit ist dagegen die Extrusionsbeschichtung mit hochviskosen Elastomeren mittels Querkopf-Extrudern und nachgeschalteten Heizzonen zur schnellen Vulkanisierung. Der dabei eingesetzte hochtemperaturvernetzende Silicon- Kautschuk (HTV) sichert im Verbund mit der Glasseide die hervorragenden Eigenschaften der im Markt bewährten BIW-Qualität:
- hohe Elastizität und Flexibilität
- ausgeprägte Dehnfähigkeit
- einzigartige Rückstellung
- konstant hohe elektrische Durchschlagsfestigkeit
- glatte, gleichmäßige, schlieren- und pickelfreie Oberfläche
- leicht talkumierte gleitfähige Deckschicht (anti-?Frosch?-Effekt)
- schnittfeste Ausführung
Durch die hauseigene Compoundierung der zum Einsatz kommenden Silicon- Beschichtungsmischungen ist BIW in der Lage den Schutzschlauch anwendungsspezifisch zu optimieren. So kommen Compounds zum Einsatz die höchsten Anforderungen genügen. Grundsätzlich können in der Beschichtung die gleichen, hervorragenden Eigenschaften des Silicons realisiert werden, wie in der klassischen Extrusion oder im Spritzgussverfahren.
Ein weiterer Vorteil von Glasseide als Werkstoff für elektrische Schutzsolierungen ist die ?Verglasung? bei Überhitzung. Sie führt dazu, dass keine leitfähigen Kohlenstoffreste übrig bleiben, sondern ein isolierender Glasstab, der im statischen Zustand noch eine ausreichende Notisolierung darstellt. Für derartige Extremsituationen wird das Glasgewebe mit keramifizierenden Silicon-Typen beschichtet.
Auf Umrollstationen werden die endlos beschichteten Schläuche einer 100%igen manuellen Endkontrolle unterzogen, um den hohen Qualitätsstandard zu gewähren. Gleichzeitig werden sie zu einfach handhabbaren Ringen abgebunden.
Schneid-, Hack- und Abstechmaschinen sowie weitere Spezialvorrichtungen schließlich erlauben es BIW, den Kunden die fertigen Produkte alternativ in einer konfektionierten Form anliefern zu können, die für die optimale Weiterverarbeitung am günstigsten ist.






